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Winterkonzert Impressionen

Es war aufregend, in diesem schönen Gebäude wieder ein Konzert zu veranstalten. Das Kurhaus Sigel mit seinen weißen Säulen, der Kristallleuchte und vor allem dieser einmaligen Atmosphäre und Geschichte. So wie letztes Jahr beim Neujahrs Konzert hat sich eine gewisse Magie ausgebreitet.
Die Schüler waren aufgeregt so wie ich auch.
Es gab wie immer viele angenehme und einige unangenehme Überraschungen, aber so ist es normal bei den Veranstaltung Management. Es läuft immer etwas anders und die Kunst der guten Veranstaltung besteht darin auf alles gefasst zu sein. Das waren wir und es lief am Endeffekt alles wie geplant.
Die kleine Jenny Schott atte ihre Premiere,  Mona und Viola Veigl durften jede diesmal 2 Songs Solo singen und 2 Songs als Duo. Zu diesem wundervollen Projekt habe ich die Schwester inspiriert und bin darauf sehr stolz.
Katharina Lundschien war krank, kam aber trotzdem und lieferte 100% bei der Probe und 120% beim Konzert.
Alle waren toll und ich war froh, dass ich beim Contest nicht mitvoten müsste!
Für mich als Gesanglehrerin ist es der größter Erfolg den Fortschritt und die Entwicklung der Schüler zu sehen.
Und diese Entwicklung ist sehr deutlich nachzuvollziehen, besonders wenn man die regelmässige Konzerts macht. Und das Publikum einen darauf anspricht. Und das tat sie…

Die Special Guests beim dem Winterkonzert waren die Künstler von Ocean One Records: Michael Eb und Voices For You.
Michael Eb hat ein SWR3 Wettbewerb gewonnen und darauf hin ist Produzent und Chef von Ocean One Records und Sound Factory Tonstudio auf ihn aufmerksam geworden. „Sing Another Song“ wurde mit den besten Musikern Deutschlands produziert, ein Video gedreht und im Juni 2012 kam die Single raus. Sie wurde bereits im Radio gespielt und wurde von den Zuschauern mit Begeisterung aufgenommen.
Der Auftritt von Michael Eb war einfach Klasse und er hat viele neue Fans dazu gewonnen, es waren aber einige Zuschauer auf dem Konzert die extra wegen ihm gekommen sind.

Voices For You ist meine Band mit Siggi Zundl und Martin Orth. Es entstand aus Freundschaft und Liebe zu Musik und es macht riesen Spass, wenn wir auftreten. So wie dieses Mal, wir haben auch Video gedreht und wenn ich fertig mit meinem neuen Videoschnitt Progamm bin, dann stelle ich es auch online.
Und die glückliche Gewinnerinen von dem Talent-Wettbewerb sind diesmal Mona & Viola geworden. Als ich es verkündete ist das gesamte Publikum in Freude aufgesprungen!

Fotos by Natali Lanova-Prelle

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Voice Of Germany – Medienschmaus

„Voice Of Germany“ war die TV-Sensation des letzten Jahres. Die Idee, dass man nur durch die Stimme zum Star werden kann, hat Millionen beflügelt. Die Auflösung der Idee war weniger erfolgreich, wie ein Facebook-„Friend“ sich ausgedrückt hat: „Bei „Voice“ kannst du selbst auswählen, wer dich rausschmeißt.“
Die Macher der Sendung haben aus ihren Fehlern gelernt und den Fokus von guten aber Medien-unerfahrenen  Sängern auf die Medien-Profis: Couches gelenkt.
Und es ist jetzt alles in Ordnung: die Zuschauer haben keine moralische Probleme mehr und können entspannt den Spässen der lustigen Juri folgen. Als Ergebnis haben wir das perfekte Show: emotionell, unterhaltsam und sogar nicht niveaulos. Was will man mehr? Ich bin zufrieden. Auch wenn aus den Castingsshows keine Stars entstehen…
Meine Kinder lieben Musik, das ist logisch. Es gibt für sie einfach keine Alternative. Sie lieben auch TV, gibt es Kinder, die es nicht tun? Und jetzt lieben sie „Voice of Germany“. Weil es die erste erwachsene Sendung ist, die sie schauen dürften.
Gestern müssten sie einen Mittagsschlaf machen, um die ganze Sendung anzusehen.
Und auch wenn aus den Castingsshows keine Stars entstehen, dann wächst die Zahl der Facebook-Fans jedoch. Bei jedem Voice-Teilnehmer um die 1000 pro Sendung. Das verfolge ich seit dem letzten Jahr, da ich einige Sänger unter meinem „Facebook“-Freundeskreis habe.
Hier gilt der gleicher Prinzip, wie im normalen Bizz: Fleiß und Glück bedeuten alles. Bei „Voice of Germany“ ist die Songauswahl das Wichtigste. Einige tolle Sänger haben ihre Chance verspielt, weil sie den falschen Titel gewählt haben.

Der Tod und die Freude

death walks behind you !

Also, was ist mit dem Tod?

Wie schon oft, werden die Bildchen von meinem Super Bloghelfer ZEMANTA eine Inspiration.

Dieses hier heißt „Death walks behind you“ – „Der Tod schleicht hinter dir“.

Das einzige, woran ein Mensch wirklich glauben kann und sogar muss, dass er stirbt. Hoffentlich nicht bald, aber das ist die einzige Sicherheit in diese Welt. Der Rest ist unsicher. Leider damit fertig zu werden ist etwas, was oft die komplette Sicherheit uns auch nimmt.

Als Kinder leben wir in Paradies, viele verbringen ihre Jugend wie unsterbliche Götter. Verzicht auf Nähe zu anderen Menschen, Verschiebung der Werte, Verachtung eigenen inneren Bedürfnissen sind unter dem Motto „Unsterblichkeit“ gar nicht so schlimm.

Oder man kann in ein Leben nach dem Tod glauben, da wird auch einiges möglich, was man in diesem Leben nicht geschafft hat. Faulenzer, Trägheit, Feigheit – es ist alles nicht so schlimm, beim nächsten Mal machen wir es richtig.

Es gibt ja auch nicht wenige Menschen, die ihr Leben als Waffe einsetzten, weil nach dem Tod auf sie etwas viel besseres wartet.

Alleine der Gedanke, dass dieses Leben das einzige wäre versetzt die Menschheit ins blanke Horror.

Aber was wäre, wenn doch…

Meine Antwort: wenn doch, dann so leben, wie es nur im Traum möglich ist. Alles versuchen, alles probieren, alles sich zutrauen und vor nichts Angst haben… Na ja, es versuchen mindestens…

In diese unendliche Traurigkeit finde ich eine Freude.

Ich glaube, alle meine Songs (die gerade jetzt entstehen) sind darüber. Sie sind „lively“  aber aus einem traurigen Grund.

Eine kleine Heldentat steht an

Running in the Cathedral

Morgen steht eine Heldentat auf meinem Plan. Ja, so bescheiden bin ich.

Und zwar habe ich vor morgen um SIEBEN Uhr joggen zu gehen.

Ich will mich ja richtig in Form bringen und, glaubt mir, es gibt SEHR viel zu tun.

Ich liebe Joggen, aber in den letzen Jahren habe ich es wirklich viel zu selten getan. Mal sehen, ob es klappt…