Archiv der Kategorie: cinema

Inna – Videomaker(in)

Schon seit fast drei Jahren bin ich Videomaker(in). Meine Spezialität sind „journalistisch betonte“ Videoblogs geworden. Ich fing an mit den Künstlern von Sound Factory Tonstudio, wo ich als Managerin und Vocalcoach arbeite. Diese Künstler waren auch meine Gesangsschüler, also kannte ich sie in- und auswendig und wusste ganz genau, wie ich sie in „gutes Licht“ setzten kann sowohl im direkten als auch im übertragenen Sinne.

Dann war es „Tonstudio Praktikantin Videoblog“ mit unseren tollen Studiopraktikantin Miriam Wahl. Miriam ist ein aktive Konzertgängerin und ein sehr positiver und kreativer Mensch. Der Videoblog ist recht erfolgreich gewesen, aber schneiden konnte ich nicht. Ich habe quasie Regie geführt und Drehbuch bei dem Dreh ausgedacht. Schneiden wollte ich aber auf jeden Fall… traute mir es aber nicht zu…
Und dann war die legendäre Band „Masterboy“ bei uns im Studio. Eigentlich war ich noch nie ein waschechter „Masterboy“-Fan, aber die Energie von Enrico, Tommy und Trixi hat mich einfach mitgerissen. Ich fand es wahnsinnig inspirieren, wie frisch und kreativ diese Musiker im „real life“ sind, wie umgänglich und eigen. Innerhalb von kürzesten Zeit haben sie einige Songideen ausgearbeitet und eine Idee war besser als die andere. Diesen Hardcore Musicprofies zuzuschauen machte einfach Spass. Ich habe eine spontane Interview gedreht und wieder haben die Medienprofies 100% gegeben. Obwohl ich es mit meiner kleinen Canon Ixus gedreht habe, waren die Aufnahme richtig gut geworden.
Ich setzte mich an Computer und blieb so 36 Stunden, was mit zwei kleinen Kindern eine Herausforderung war. Ich habe alles aufgesaugt und meine erste zwei Videos geschnitten. Das Masterboy-Video und Inna Ligum-Slideshow-Musikvideo.
Inzwischen stieg ich auf SR-Kamera (CANON D 600) und war fleissig am Lernen und Ausprobieren. Seitdem entstanden mittlerweile Dutzende verschiedenen Videos. Für den YouTube Channel von Sound Factory Tonstudio, für die  Künstler My Paula, Maxwell Deus, Bernd Roy und v. m. Besonders die Zusammenabbeit mit der russischen Schrifstellerin Elena Ronina war spannend. Wir haben mittlerweile fast 20 Videos gemacht. Es sind Videoblogs, Interviews und Buchvorstellungen.
Und jetzt endlich kommen langsam meine Videoblogs… Das Intro möchte ich hiermit EUCH präsentieren.

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Videoschnitt: von i-Movie zu Final Cut Pro X

Seit etwa 2-3 Monate steige ich von i-movie auf Final Cut Pro X. Was ich alles im Videobereich gemacht habe steht im nächsten Blogspot in einer Stunde. 🙂

Final Cut Pro

Final Cut Pro (Photo credit: Wikipedia)

Hier waren 36 Stunden des Lernens (wie bei i-movie) nicht genug. Fast jeden Tag in diesen 2-3  Monaten lerne ich aus Büchern, Tutorials etc. Auf Deutsch fand ich recht wenig Tutorials, die mir helfen konnten. Auf English war sehr viel zu sehen, ich aber kannte mich in Final Cut so wenig aus, dass ich nicht mal die Terminologie der Tutoren verstand.
Meine Rettung fand ich auf meiner Muttersprache: die russische Tutorials waren genau das, was ich suchte. Informativ, systematisch und verständlich. Aber sogar „ausgekaut“ war es mit zu hoch. Ich bin komplett in Panik geraten und konnte nicht mal ein File aufmachen, geschweige ein Video zu schneiden.
Ich gab nicht auf: meine Lieblingstutorials von Proeditor habe ich mehrmals am Tag angeschaut und Notizen gemacht. Mittlerweile war ich schon so weit, dass ich die richtige Anfragen im Google machen konnte. Ich fand noch mehr Tutorials und die englische konnte ich jetzt auch verstehen, weil ich langsam, aber sicher an Überblick gewann.
Letzte Woche war ich endlich soweit: die Videos für Elena Ronina müssten geschnitten werden, der Dreh verlief sehr gut –  ich MUSSTE es tun.
Ich nahm alle meine Notizen und TAT es. Es lief wie geölt, nur die Probleme mit den Formaten sorgten für die schlaflose Nacht, aber ich habe alles überwunden und das Video ist jetzt online.
Und, by the way, das Intro-Video für mein eigenen Videoblog habe ich auch gemacht!
Viel Spass beim Schauen!

Django Unchained – „Siegfried-Sage als Spaghetti-Western in schwarz“

Django_Unchained

Django_Unchained

„Die Siegfried-Sage ist ein Spaghetti-Western!“, sagt Quentin Tarantino über sein neuesten Werk „Django Unchained“.

Nach einer verlängerten Tarantino-Abstinenz bekenne ich mich wieder zu seinem cholerischen Fan.
„Django“ ist wundervoll. Halleluja! Der genialer Schöpfer von „Pulp Fiction“ ist wieder im kreativen Sattel.
Was für ein cineastisches Feuerwerk!
Humor, Kunst und Raffinesse der Kitsch von Italowestern gemischt mit den klassischen Nibelungen-Stoff.
Mmmm… ein Genuss für den Hirn und die Sinne!
Ein fantastischer Cast: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson, Kerrie Washington. Herr Waltz spielt alle an die Wand muss ich zugeben, trotz meiner ewigen Liebe zum Jamie Foxx, den ich für Ray Charles Darbietung für immer in mein Herz einschloss. Die Gastauftritte von Franco Nero und Don Johnson sind Highlights.
Die Charakteren sind faszinierend. Beim King Shulz (C. Waltz) weißt man nicht recht ob er gut oder böse ist, so wie bei Django selbst es auch nicht leicht zu beantworten ist.
Die klassische Western-Kombination „The good, the bad and the ugly“, die schon von Sergio Leone ausgeführt wurde, wird auch von Tarantino nicht außer Acht gelassen.
Alle Figuren haben mehrere Schichten und mindestens zwei Gesichte.
Mein Liebling ist Stephen geworden, gespielt von leicht theatralischen Samuel L. Jackson. Der Plantagen Verwalter, der sein wahres Gesicht (und Körper) nur in der letzen Szene zeigt, hat mich mitgerissen und ich kann nicht aufhören über ihn nachzudenken.
Ist er ein schwarzer Sklaven-Richelieu? Ein Strippenzieher, der klüger als alle sein muss und sich deshalb als ein gebrechlicher und nicht besonders kluger Alter maskiert?
Ach, was für ein Typus!!!
Die Story, das Tempo, der Soundtrack haben wieder so viel Energie, dass es nur funkt zwischen dem Publikum und der Leihwand. Die Gags sind einfach gut und man lacht über die Hälfte des Films fast ununterbrochen.
Fazit: einer der besten Filme in den letzen 5 Jahren!
Tja und rassistisch in diesem Film sind nur die Fragen von gewissen Regisseuren über Rassismus und ungeeigneten dafür Kunst…

Wie veranstaltet man ein kleines Konzert (Teil 2: Jazzin´Marilyn & Bühnenlicht)

Am gleichen Tag, aber abends hatte ich ein weiteres Konzert, diesmal mit meinem Programm „Jazzin´Marilyn“ und von der Dauer von 2,5 Stunden. Ich nenne es Show-Jazz. Es ist lustig, spielerisch und vielseitig. Ich singe Marilyn Monroe Songs, Jazz, Blues und Pop Standards und das alles  „flirty“ und „nice“. Mir macht es riesen Spass und den Zuschauern anscheint auch. 🙂 HIER weiter lesen